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Landesarbeitsgericht Berlin
Aktenzeichen: 88 Ca 604/03

Arbeitszeugnis: Standardfloskeln im Zeugnis

Bei Arbeitszeugnissen lesen Personalchefs mehr zwischen den Zeilen als den eigentlichen Wortlaut.
Deshalb ist es wichtig auf einige Standardfloskeln in dem Zeugnis zu bestehen.
Dieser Anspruch ist auch vor Gericht durchsetzbar.

Das Landesarbeitsgericht Berlin entschied, dass die Dankes- und Zukunftsformel in einem Arbeitszeugnis nicht fehlen darf. Dies folge aus der starken Verbreitung dieser Formel. Im übrigen bestehe die Gefahr, dass ein positiver Gesamteindruck eines Zeugnisses durch das Fehlen der Formel in nicht kontrollierbarer Weise entwertet werde. Dies könne aber das berufliche Fortkommen des Betroffenen massiv gefährden. Deshalb begründe bereits die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers die Pflicht die Formel aufzunehmen. Nur wenn der Arbeitgeber stichhaltige Gründe für das Weglassen präsentieren kann, könnte es ausnahmsweise zulässig sein.

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