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Bewerbungskosten von der Agentur für Arbeit

Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungsuchende können zur Beratung und Vermittlung unterstützende Leistungen, wie Bewerbungs- und Reisekosten erhalten, soweit der Arbeitgeber gleichartige Leistungen nicht oder voraussichtlich nicht erbringen wird.

Als unterstützende Leistungen können Kosten

  1. für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen (Bewerbungskosten),
  2. im Zusammenhang mit Fahrten zur Berufsberatung, Vermittlung, Eignungsfeststellung und zu Vorstellungsgesprächen (Reisekosten
übernommen werden.

Bewerbungskosten können bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen werden.
Die Agenturen für Arbeit haben die Möglichkeit, Bewerbungskosten pauschaliert zu erbringen.

Als Reisekosten können die berücksichtigungsfähigen Fahrkosten übernommen werden.
Bei mehrtägigen Fahrten kann gegebenenfalls zusätzlich ein Tagegeld von 16 Euro (bei ganztätiger Abwesenheit), für den Tag des Antritts und den Tag der Beendigung der Fahrt ein Betrag von 8 Euro erbracht werden. Daneben können die Übernachtungskosten berücksichtigt werden.

Hinweis:

Anträge zu diesen Leistungen werden nach vorangegangener Beratung von den örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit ausgegeben. Sie stehen nicht im Internet zur Verfügung


Siehe Quelle- Bundesagentur für Arbeit

Der Bewerber hat Anspruch auf Erstattung seiner Vorstellungskosten (d.h. im Regelfall die Fahrtkosten) wenn dieser vom potentiellen Arbeitgeber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Die Verkehrsüblichen Kosten der An- und Abreise müssen dem Bewerber ersetzt werden, unabhängig davon ob dessen Vorstellung erfogreich oder nicht war. Dies ergibt sich aus § 670 BGB und ist in der Rechtsprechung allgemein akzeptiert.

Hinweis:

Der Erstattungspflicht kann der Arbeitgeber nur entgehen, wenn er vorher den Bewerber darauf hinweist, dass anfallende Kosten nicht übernommen werden


Die Ausgaben für die Unterlagen zur Bewerbung muss der Stellenbewerber selbst tragen.
Die Kosten für aufgegebene Stellenanzeigen, Bewerbermappen, Lichtbilder, Kopien von Unterlagen oder die Gebühren zur Beglaubigung von Zeugnissen, Briefporto, polizeiliches Führungszeugnis, Bescheinigungen, Literatur und Kurse für das Vorstellungsgespräch etc. sind steuerlich Werbungskosten.
Der Bewerber kann sie in seiner Steuererklärung geltend machen
Hinweis:

Anträge zu diesen Leistungen werden nach vorangegangener Beratung von den örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit ausgegeben. Sie stehen nicht im Internet zur Verfügung


Bei Anreise mit einem privaten Pkw sind das häufig pauschal die steuerlichen km-Sätze für Reisekosten. Reist der Bewerber mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, werden seine Ausgaben für eine Bahnfahrt 2. Klasse und sonstige Fahrscheine erstattet. Die Übernahme von Flug- und Übernachtungs- kosten klären Sie ggf. vor der Abreise / Buchung mit dem potenzielle Arbeitgeber. Für den Verpflegungsaufwand werden nur nachgewiesene Ausgaben ersetzt oder die steuerlichen Pauschalen zur Abgeltung verwendet.

Achtung:

Enstandene Fahrtkosten für so genannte Blindbewerbungen oder eine Vorsprache ohne Einladung bei einem Arbeitgeber, gehen diese Kosten in aller Regel zu Lasten des Bewerbers