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Bundesarbeitsgericht
-8 AZR 341/02-

Kündigung: Bei Prozess Altersvorsorge nicht außer Acht lassen

Kündigung:
Bei Prozess Altersvorsorge nicht außer Acht lassen.
Arbeitnehmer, die sich im Falle einer Kündigung mit einer Abfindung einverstanden erklären, sollten sich vor Unterzeichnung einer wie auch immer gearteten Erklärung unbedingt erkundigen, welchen Einfluss sie damit auf die Höhe einer betrieblichen Altersvorsorge ausüben.

Denn tun sie dies nicht, so könnten Ansprüche hieraus sogar ersatzlos wegfallen.
Nach einer fristlosen Kündigung hatte sich eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin mit rund 7700 Euro abfinden lassen. Ihr war allerdings bei dieser Entscheidung nicht klar, dass sie dadurch wegen Unterschreitung einer Zehn-Jahres-Grenze ihren Anspruch auf die betriebliche Kapitallebensversicherung verlor.

Eine Klage vor dem Bundesarbeitsgericht auf Schadensersatz in Höhe des Rückkaufswertes von knapp 4000 Euro blieb erfolglos. Die Richter meinten, dass die Klägerin hätte schließlich denn entgangenen Anspruch auf Altersversorgung über eine höhere Abfindung auszugleichen.

Quelle: dpa

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