Über Work8.de haben sie die Möglichkeit sich über das Internet zu bewerben. Melden sie sich an, erstellen sie Bewerbungen und Schicken sie diese an die beworbene Stelle.

Login

 Einloggen
Sie sind hier:

Paragraph

Arbeitsgericht Frankfurt a.M.
--

Kündigungsschutzklage: Drei-Wochen-Frist - Kleinbetrieb

Kündigungsschutzklage: ”Drei-Wochen-Frist” gilt nicht im Kleinbetrieb

Arbeitnehmer, die in einem Betrieb mit weniger als fünf Mitarbeitern tätig sind, können sich nach einer Kündigung durchaus mehr als drei Wochen Zeit bis zur einer Klageerhebung vor dem Arbeitsgericht lassen. Mit dieser Entscheidung gab das Frankfurter Arbeitsgericht der Klage eines angestellten Betriebsleiters gegen seinen Arbeitgeber, ein Einrichtungsunternehmen, statt.

Mit Erfolg, denn die ihm gegenüber ausgesprochene betriebsbedingte Kündigung wurde für gegenstandslos erklärt. Die Parteien hatten sich im Vorfeld insbesondere darüber gestritten, dass die im Kündigungsschutzgesetz vorgesehene Drei-Wochen-Frist zur Klageerhebung im konkreten Fall längst verstrichen war. Dabei hatte der Chef allerdings übersehen, dass die Rechtmäßigkeit der erfolgten Kündigung und damit auch die Erfolgsaussichten der Kündigungsschutzklage im konkreten Fall mangels Anwendbarkeit des Gesetzes überhaupt nicht nach dem Kündigungsschutzgesetz zu beurteilen waren.

Denn besteht ein Kündigungsschutz – wie im Fall von Unternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern.
– nach dem Kündigungsschutzgesetz überhaupt nicht, so ist der betroffene Arbeitnehmer dementsprechend an diese Frist auch nicht gebunden.

Quelle: dpa/lhe

Alle Angaben ohne Gewähr