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Arbeitsgericht Frankfurt a.M
- 18 Ca 6128/01 -

Arbeitgeber muss bei falsch berechneter Kündigungsfrist Lohn weiter zahlen

Achtung:

Arbeitgeber muss bei falsch berechneter Kündigungsfrist Lohn weiter zahlen


Ein Arbeitnehmer, dessen Kündigungsfrist vom Unternehmen falsch berechnet wurde, hat selbst dann noch einen Anspruch auf Lohn, wenn er in der fraglichen Zeit nicht gearbeitet hat.

In dem konkreten Fall hatte das Unternehmen dem Mitarbeiter zum 31. Mai gekündigt.
Daraufhin hatte der Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten auf das im Arbeitsvertrag vereinbarte Ende der Kündigungsfrist am 30 Juni aufmerksam gemacht, hatte jedoch dann wegen einer Erkrankung gefehlt. Als er wieder gesund war, war er von der Firma nicht mehr zur Arbeitsaufnahme aufgefordert worden. Folglich hatte der Arbeitnehmer für den Monat Juni auch keinen Lohn erhalten.

Die Richter des Arbeitsgerichts in Frankfurt a.M. urteilten:
Wegen der falschen Kündigungsfrist und der unterlassenen Aufforderung zur Arbeit bis zum 30. Juni ergebe für den Arbeitnehmer einen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Quelle: dpa

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